Gemma Kreuz-Hoaz´n schau´n

Seit jeher ist es in der südlichen Weststeiermark Brauch, zu Ostern, als Ausdruck der Freude über die Auferstehung Jesu Christi, weithin sichtbare Feuer anzuzünden.
Am Anfang haben die Bauern das angefallene Abfallholz, vorwiegend Stauden, Weinreben und Äste zu einem Haufen auf den Hügeln zusammengetragen und am Karsamstagabend nach der Auferstehungsfeier angezündet.
Das Osterfeuer wurde dann in vielen Orten durch das „Zeichenfeuer“ ersetzt. Auf einem weithin sichtbaren Kreuz wurden christliche Sinnbilder zum Leuchten gebracht - früher noch mit Blechdosen, in denen Pech oder Öl brannte. Nachdem der elektrische Strom auch auf den entlegensten Gehöften Einzug gehalten hatte, ersetzte man die Blechdosen durch Glühbirnen und so konnten durch diese technischen Installationen verschiedene Sinnbilder gezeigt werden. Mündlichen Überlieferungen zufolge wurden in unserer Region
bereits 1938 Kreuze aufgestellt. Dieser Brauch wird bis heute von (Dorf-) Gemeinschaften und Vereinen gepflegt.

Die Osterkreuze werden am Karsamstag eingeschaltet und strahlen bis zum darauffolgenden Wochenende jede Nacht.

Blick auf Binderanerl

Osterkreuz Martinhof, St.Martin

Osterkreuz Haselbach

Osterkreuz vlg. Schöllerkogel

Osterkreuz Aufbau Binderanerl

Osterkreuz Aufbau Binderanerl

Osterkreuz Aufbau Binderanerl